BINGO. Das Spiel des Lebens
Eine Theaterperformance
Ein performatives Theaterstück für Menschen ab acht Jahren
Da sind zwei, die nichts hatten als einander, naja – und andere Held:innen. Mit Hilfe ihrer Fantasie waren sie fähig, alles in ein Spiel zu verwandeln und unzählige Welten zu erfinden. Giusa glaubt felsenfest an die Welt der Fantasie und an die Kraft, die in ihr Steckt – das Spie kann beginnen! Und das ist mit niemandem schöner als mit Karla. Als Karla jedoch die neu erschaffene Welt, die Giusa vorbereitet hat, betritt, ist irgendwas anders…
„Und ich habe viel über die Kinder nachgedacht, die mit ihren weißen Kieselsteinen spielen und sie verwandeln: „Sieh doch!“, sagen sie, „Dort marschiert ein Heer und dort sind die Helden!“ Der Vorübergehende aber, der nur Steine sieht, weiß nichts vom Reichtum ihrer Herzen.“
Antoine de Saint Exupéry
Am Anfang waren es viele Fragen, die wir uns gestellt haben:
Ein Stück für Kinder oder Jugendliche? Was wollen wir sagen? Welche Themen sind uns wichtig? Warum ein Stück für Menschen ab acht Jahren? Woraus besteht deren Alltag? Was brauchen wir aus diesem Alltag? Wir haben viel über die Kindheit sinniert, uns erinnert, mit Kindern dieser Zeit gesprochen, Begrifflichkeiten definiert …
KINDSEIN Kinder gibt es in unterschiedlichen Größen. Oft sind sie laut und tauchen in irgendwelche Welten ein, die oft nur sie sehen können. Kinder gehen in der Regel in die Schule und verbringen ihre restliche Zeit mit dem Spielen.
FANTASIE Etwas Irreales, Fantasiegebilde, unwirklich, findet im Kopf statt oder auf der Leinwand, in Science-Fiction Romanen zum Beispiel.
FREUNDSCHAFT Wenn man jemanden mag und diese Person nicht mit einem verwandt ist, dann nennt man das Freundschaft. Mit Freunden verbringt man gerne Zeit, unternimmt gemeinsam etwas und teilt Geheimnisse miteinander.
ERWACHSEN WERDEN Wenn man aufhört zu spielen und Quatsch zu machen, ist das ein erstes Zeichen dafür, das man erwachsen wird. Erwachsene gehen arbeiten und haben wenig Zeit, weil sie immer beschäftigt sind. Erwachsene Menschen spricht man mit Frau und Mann an. Kinder werden nur mit dem Vornamen angesprochen.
Einmal haben wir ausschließlich einen Wettbewerb gestartet – ob es da tatsächlich um höher, besser, schneller, weiter ging, ist uns heute nicht mehr so klar. Und wir sind in verschiedene Rollen geschlüpft, aber das war irgendwie nix. Und wir haben Orte gefunden, und Geschichten in und an den Orten, aber irgendwas stimmte wohl an dem Mix nicht. Und wir suchten nach der Freundschaft, nach der Unterschiedlichkeit und den Gemeinsamkeiten. Und wir haben gefunden, was wir wollten: BINGO. Wie ein Spiel! Nein, BINGO. Wie Volltreffer! Mit Helden und Heldinnen, Fantasie und Wirklichkeit. Ein humorvolles und abenteuerliches Stück über Freundschaft, Verlust, Mut und Hoffnung und dem spannenden Weg zwischen Kind sein dürfen und erwachsen werden.
» Du hast versprochen, nie erwachsen zu werden, nie aufzuhören zu kämpfen, nie den Glauben zu verlieren und nie die Fähigkeit zu verlieren, zu spielen.«
Zitat aus Bingo. Das Spiel des Lebens
Eine Produktion von TabuLaRasa – Theater Anders & Artig in Kooperation mit Theater Lakritz, Darmstadt
und dem Kinder- und Jugendtheater Speyer
Performance Karla Katja Leisen, Giuseppina Tragni
Regie Nicole Amsbeck
Regieassistenz Laura Stolz, Juliane Nägele
Dramaturgie & Körperarbeit Juliane Nägele
Bühne Thomas Büttner
Licht Konrad Büttner
Kamera & Schnitt Angelina Dalinger
Danke für die Unterstützung der Stadt Speyer, der Sparkasse Speyer und dem Rotary Club Speyer. Ein großer Dank geht an unsere Patenklasse der Vogelgesang-Grundschule in Speyer, an Carlo Tragni und an alle, die uns unendlich viel unbezahlte Zeit und Kraft geschenkt haben, ohne die wir das nicht hätten stemmen können!
Premiere am Sonntag, den 07.04.2013 im Kinder- und Jugendtheater Speyer
» Beide Schauspielerinnen begeistern durch ihre Spielfreude. (…) Das Stück hat keinen Plot wie man das etwa von einem herkömmlichen Drama gewohnt ist, es ist eher eine Reflexion über das Leben, Verlust, Hoffnung und Freundschaft und ein Spiel mit dem Publikum. Welche Freude und Wünsche Sie haben, erfahren die Zuschauer:innen am Ende dieser interessanten und sehenswerten Performance. «
Zitat aus der Morgenpost vom 08.04.2013





