nebenan_nahdran

2026

Eine nachbarschaftliche Performance für alle ab 5 Jahren

Wir begegnen einander im Hausflur, auf den Treppen, vor der Haustür. Wir wohnen im gleichen Haus, oder Tür an Tür – nebenan, gegenüber, obendrüber oder untendrunter. Wir sehen uns täglich oder selten oder gar nicht. Manchmal hören wir das „Nebenan”, mal leise, mal sehr laut. Wir grüßen kurz, gießen im Nachbarhaus die Blumen oder füttern die Katze. Wir wissen viel, wenig oder nichts über unsere Nachbar:innen, von denen uns manchmal nur eine dünne Wand trennt.

Mit nebenan_nahdran zeigt das 5elefants tanzkollektiv eine Tanz- und Objektperformance, die sich insbesondere an Kinder ab 5 Jahren und Senior*innen richtet. Gemeinsam in einem Raum begegnen sich Jung und Alt, begegnen sich zwei Performerinnen, begegnen sich Menschen, die im Alltag oft nebeneinander, aber nicht unbedingt miteinander leben.


» Und wir könnten ja mal ein Nachbarschaftsfest machen und zusammen sitzen, Musik hören oder gemeinsam machen und uns kennen lernen. Wir könnten Kuchen backen und mitbringen, denn zusammen Kuchen essen ist doch viel schöner als ihn alleine zu essen, ist ja auch viel zu viel für zwei Personen. Also, den kann man doch wunderbar teilen, mit den Nachbarn und Nachbarinnen zum Beispiel.«

Zitat aus dem Stück

Fotos Lys Y. Seng

Konzept, Idee & Performance Giuseppina Tragni & Sarah Herr
Musik Tobias Schmitt
Szenografie & Kostüm Katharina Anna-Josefine Rausch
Vermittlung Andrea Kreisel
Grafik Peter Bösselmann
Video / Schnitt Peter Hinz & Bill Raab
Fotos Lys Y. Seng

Premiere nebenan_nahdran am 12.02.2026 im Theaterhaus G7, Mannheim.

nebenan_nahdran ist eine Produktion des 5elefants Tanzkollektiv in Kooperation mit dem Theaterhaus G7, Mannheim.

Ermöglicht durch die Projektförderung des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg (LaFT BW) e.V., sowie durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und die LBBW Stiftung.

» Nachbarschaft bedeutet Nähe. Wenngleich wir wohl alle die (leidige) Erfahrung teilen, dass aus rein räumlichem Nebeneinander nicht notwendigerweise ein soziales Miteinander entsteht. Wie nachbarschaftliche Begegnungen aber das zwischenmenschliche Zusammenleben bereichern können, das zeigen die Performerinnen Giuseppina Tragni und Sarah Herr mit gewinnender Leichtigkeit in ihrem Stück „nebenan_nahdran“ auf. (…) nebenan_nahdran ist eine Melange aus Tanz-, Bewegungs- und Objekttheater, wobei neben der Musik von Tobias Schmitt auch der munter collagierten Geräuschkulisse eine wesentliche, gestaltende Rolle zukommt. «

Mannheimer Morgen