24/7 workperformance
Eine Forschungsreise zum Thema Arbeit
Eine künstlerische Abschlussarbeit von Nicole Amsbeck im Rahmen der Performance Studies auf Kampnagel Hamburg
Lohnarbeit, Gartenarbeit, Beziehungsarbeit, Blowjob – alles ist zur Arbeit geworden. Wir arbeiten an unseren Körpern, an unserem Leben und an unserer Liebe. Die Form der zukünftigen Arbeit ist ungewiss und heikel. Doch fest steht für uns: Zukünftige Arbeit muss „flexycurity“ bieten, beweglich sein, herausfordern und unterstützen. Twentyfourseven geht es um eine Veränderung, die nicht nur Bewusstseinsinhalte, sondern vor allem gesellschaftliche und politische Beziehungen wie Praktiken umgreift. Die freie Künstler:in wird als exemplarisches Beispiel für den „neuen Typus Arbeit“ herangezogen und herausgestellt in seinen negativen Auswirkungen „kreativ prekär“, wie in seinen positiven als „work: Design“. Das künstlerische Feld hinterfragt seine Arbeitspraktiken und Arbeitsbedingungen. Mit vier Prinzipien: Handwerk, Struktur, Strategie und Zweck untersuchen die Performer_innen diese flexible Form von Arbeit und versuchen ihr näher zu kommen.
» Ich möchte voll und ganz und super vorbereitet vor dir stehen, denn schließlich investierst du gerade Zeit, Geld und Energie und sollst dafür auch das Beste bekommen. «
Zitat aus der Performance Giuseppina Tragni
Mit Sophia Guttenhöfer, Giuseppina Tragni, Leo Marielle Amsbeck, Guy Marsan, Anna Weiße, Nicole Amsbeck
Tanz Sophia Guttenhöfer
Soundkünstlerin Anna Weiße
Raumkonzept Karla Katja Leisen
Konzeptionelle Mitarbeit Renske Ebbers
Geforscht wurde zu dieser Arbeit während einer Residenz des Darmstädter Theater Transit.
Die Abschlussarbeit der Performance Studies der Universität Hamburg wurde am 26. und 28.06.2015 auf Kampnagel in Hamburg gezeigt.












